Unsere Arbeit

Wir orientieren uns am Prinzip «eine Person, eine Sprache», das heißt, dass jeder Erzieher in seiner Muttersprache mit den Kindern spricht. Die Kinder können wählen, in welcher Sprache sie sprechen. Im Vordergrund unserer Arbeit steht nicht die Sprache, sondern die Beziehung zum Kind.

In diesem Zusammenhang spielt für uns auch die kulturelle Erziehung eine wichtige Rolle, denn das Yoyo ist ein Ort, an dem unterschiedliche Kulturen, Mentalitäten, Sitten und Gewohnheiten aufeinander treffen.

Da ein wesentlicher Teil der französischen und deutschen Kultur sich unter anderem auch im Rhythmus des Jahres widerspiegelt, legen wir großen Wert darauf, den Kindern diese Feste und deren Hintergründe in Form von Spielen, Liedern, Reimen und diversen anderen Aktivitäten zu vermitteln und sie natürlich auch mit ihnen zu feiern.

Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm. Ziel unserer Arbeit ist die Unterstützung der Kinder in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen.

Unsere Angebote

Uns ist es wichtig, die Themen der Kinder wahrzunehmen und ganzheitlich in den Kita-Alltag zu integrieren. Wir haben regelmäßige Angebote im Laufe der Woche. Dazu gehören der Sportunterricht, die Theater AG und Ausflüge unter anderem in den Wald, ins Theater, ins Kino, zur französischen Bibliothek, etc...

Die großen Kinder werden in beiden Sprachen auf den weiter führenden Schulalltag vorbereitet.

Unser Bild vom Kind

Wir sehen das Kind als eine gleichwertige und eigenständige Persönlichkeit, die akzeptiert und respektiert werden muss. Zu unseren Aufgaben gehört es, jedem Kind Schutz und Hilfe in allen Lagen, die es nicht allein bewältigen kann, anzubieten. Es ist uns wichtig, dass die Kinder ausreichend Gelegenheit zum spielen erhalten aber zugleich auch durch gezielte Aktivitäten angeregt werden. Im Spiel geben wir dem Kind Raum und Zeit, soziale Erfahrungen zu machen, Erlebtes zu verarbeiten und sich die Welt anzueignen.

Wir begleiten das Kind in seiner Entwicklung mit all seinen Bedürfnissen und versuchen es auf dem Weg zur eigenen Selbstständigkeit zu unterstützen, aber nicht zu überfordern. Somit müssen wir allen Kindern die Zeit zugestehen, die sie brauchen, um ihre Erfahrungen zu machen.